Andreas Kriehn, Chef des Rostocker EM-Org.-Büros.1 Zweimal Gold-, einmal Silber, einmal Bronze – besser hätte das Final-Wochenende der EM in Rostock aus deutscher Sicht nicht aussehen können, oder?

Nein. Das war optimal und wir können stolz und zufrieden sein.

2 Motivieren Sie die guten Ergebnisse der deutschenWasserspringer, sich erneut um die Austragung von Europameisterschaften oder anderen Titelkämpfen zu bewerben?

Das kann ich noch nicht sagen, denn wir müssen erst mal schauen, welches wirtschaftliche Ergebnis die EM gebracht hat. Man darf nicht unterschätzen, dass der gemeinützige Verein „Internationaler Springertag“ diese EM in Eigenregie auf die Beine gestellt hat. Das war eine Riesenaufgabe und ich bin froh, dass wir es geschafft haben und die Titelkämpfe gut zu Ende gegangen sind.

3 Während der Woche war die Halle kaum gefüllt. Wie fällt Ihr Fazit nach dem Wochenende aus?

Der Zuschauerzuspruch am Sonnabend und Sonntag war sensationell. Sonnabend waren 1000 Leute in der Halle. Am Sonntag waren wir mit 1800 Zuschauern ausverkauft. Man darf nicht vergessen, dass wir seit ein paar Tagen bestes Sommerwetter hatten. Da sind bestimmt einige im Garten geblieben und haben sich die EM im Internet-Livestream angeschaut.